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RA-MICRO in der Kanzlei: 5 Stellschrauben für einen ruhigeren IT-Alltag

Akten, Fristen, Diktate — alles hängt an RA-MICRO. Fünf Details, die im Kanzleialltag am zuverlässigsten für Ruhe sorgen.

RA-MICRO ist in vielen Kanzleien das Herzstück — Akten, Fristen, Diktate, Buchhaltung, alles hängt daran. Und genau deshalb wird jede Kleinigkeit, die klemmt, im Alltag schnell zum Nervthema. Nach vielen Kanzlei-Einsätzen sind das die fünf Stellschrauben, die am zuverlässigsten für Ruhe sorgen.

1. Die Datenbank verdient den schnellsten Speicher

RA-MICRO lebt von seiner Datenbank. Läuft die auf einer betagten Platte oder einem überladenen Server, spürt das jeder Arbeitsplatz — beim Aktenaufruf, bei der Volltextsuche, beim Schriftverkehr. Eine SSD für die Datenbank und ausreichend RAM auf dem Server sind oft der größte spürbare Sprung für vergleichsweise kleines Geld.

2. Fristen und Backup gehören zusammengedacht

In einer Kanzlei ist Datenverlust nicht nur ärgerlich, sondern haftungsrelevant. Ein verpasster Wiedervorlagestand oder eine verlorene Frist kann echten Schaden anrichten. Deshalb: tägliche, getestete Sicherung der RA-MICRO-Datenbank, mindestens eine Kopie außer Haus — und einmal ausprobieren, wie lange eine Wiederherstellung wirklich dauert.

Kanzlei-Realität: Datenschutz und Verschwiegenheit gelten auch fürs Backup. Sicherungen mit Mandantendaten müssen verschlüsselt sein — gerade, wenn eine Kopie in der Cloud liegt.

3. Updates planen statt erleiden

RA-MICRO-Updates kommen regelmäßig und greifen tief. Wer sie mitten im Kanzleibetrieb einspielt, riskiert, dass an einem Dienstagvormittag plötzlich niemand mehr an die Akten kommt. Besser: Updates zu Randzeiten einspielen, vorher sichern, und einen Arbeitsplatz zuerst testen, bevor die ganze Kanzlei nachzieht.

4. Diktat, Scan und Drucker sauber einbinden

Vieles, was im Alltag hakt, liegt gar nicht an RA-MICRO selbst, sondern an der Peripherie drumherum: das Diktiergerät, das nicht mehr sauber übergibt, der Scan-Workflow in die E-Akte, der Drucker mit den Briefköpfen. Wenn diese Wege einmal richtig eingerichtet sind, spart das jeden Tag an jedem Arbeitsplatz ein paar Minuten Ärger.

5. Homeoffice mit Bedacht, nicht mit Bastellösung

Anwält:innen wollen auch von zu Hause an die Akte — verständlich. Aber der Zugriff auf Mandantendaten über schnell zusammengesteckte Fernwartungstools ist ein Datenschutzrisiko. Ein sauber abgesicherter Zugang (verschlüsselt, mit klarer Rechtevergabe) ist hier Pflicht, kein Nice-to-have.

Unterm Strich

RA-MICRO ist mächtig, aber eigen — und belohnt eine IT, die seine Eigenheiten kennt. Die meisten Kanzlei-Baustellen sind keine großen Projekte, sondern eine Handvoll richtig eingestellter Details. Wenn bei euch eines davon regelmäßig hakt, lohnt sich der genaue Blick fast immer schnell.

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